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Kathrin Janka, geboren 1969 in Freiburg/Breisgau, studierte Slawistik, Osteuropäische Geschichte, Germanistik und Allgemeine Vergleichende Literaturwissenschaften an der FU Berlin, in Prag und in Potsdam. Längere Aufenthalte in Frankreich, Russland, Tschechien. Mitarbeit in verschiedenen Ost-Westeuropäischen Kulturprojekten, u.a.

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Roman Sikora ist ein tschechischer Dramatiker und Journalist und wurde 1970 in Třinec geboren. Er studierte Regie und Dramaturgie an der Janáček Akademie der musischen Künste in Brno. Heute lebt er in Prag und arbeitet als freier Autor und Redakteur von „Deník Referendum“.

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Ort

Botschaft der Tschechischen Republik

Wilhelmstr. 44

10117 Berlin

10.11.10

Roman Sikoras „Tod eines talentierten Schweins“ und die Methode des kooperativen Übersetzens

© Marafona/www.shutterstock.com

16:00 – 18:00 Uhr
Kooperatives Theaterübersetzen
Drama-Panorama-Café

Ein Werkstattgespräch für Übersetzer, Autoren und alle Interessierten, in den berühmten denkmalgeschützten sozialistisch-funktionalistischen Räumen der Tschechischen Botschaft. Die Übersetzerinnen Kathrin Janka und Barbora Schnelle sprechen über die Methode des kooperativen Übersetzens und stellen ihre dialogisch orientierte Zusammenarbeit an dem Stück „Tod eines talentierten Schweins“ des tschechischen Dramatikers Roman Sikora vor. Sie gehen auf die Möglichkeiten des kooperativen Übersetzens im theatralen Bereich und die sprachlichen und kulturellen Unterschiede des Deutschen und des Tschechischen ein.

Um Anmeldung wird gebeten unter: info [at] drama-panorama [dot] com">info@drama

-panorama.com

19:30 Lesung und Podiumsgespräch
„Tod eines talentierten Schweins“ von Roman Sikora
es liest: Stefan Kaminski (Deutsches Theater Berlin)
Podium: Roman Sikora (Autor), Barbora Schnelle (Moderatorin, Übersetzerin) und Kathrin Janka (Dolmetscherin, Übersetzerin)
Das monologische Theaterstück „Tod eines talentierten Schweins“ von Roman Sikora äußert sich durch die Metapher eines Schweinelebens kritisch und grotesk zu den Mechanismen des menschlichen Zusammenlebens. Der Schlachthof und Betrieb der Massentierhaltung weckt eine Assoziationskette, die bis zu den Ereignissen des zweiten Weltkrieges reicht. Dabei arbeitet Sikoras existentielles und doch heiteres Stück stets mit scharf geschliffener sprachlicher Klinge und viel schwarzem Humor. In der anschließenden Podiumsdiskussion wird dem Berliner Publikum ein Autor vorgestellt, der äußerst bissig und ironisch auf die Entmenschlichung der heutigen Welt reagiert.

Diese Veranstaltung wurde ermöglicht durch die Unterstützung des Deutsch-tschechischen Zukunftsfonds.

 

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